„Barfuß und Lackschuh“, frei in Anlehnung an ein Chanson von Harald Juhnke, so lassen sich, ganz kurz gebracht die Aktivtäten des TSC Teningen e.V. beschreiben.

Am Sonntag dem 25.11., 4 Tage vor dem eigentlichen Geburtstag, dem 29.11., wurde mit einer Matinee in den clubeigenen Räumen das 40jährige Jubiläum des TSC Teningen gefeiert. Der TSC Teningen hatte für Clubmitglieder, eingeladene Gäste und Ehrengäste eine muntere und bunte Mischung aus Rückblick auf 40 Jahre Erfolgsgeschichte und der aktuellen Situation des Clubs zusammengestellt. Garniert wurde die Matinee mit Präsentationen aus den Leistungssportbereichen des TSC Teningen. Dies sind der Jazz- und Modern Dance -Barfuß- sowie der klassische Standardtanzsport -Lackschuh.


„Barfuß und Lackschuh“ im TSC Teningen geht das mit
Spaß und Erfolg gemeinsam. Bild: privat

Der 1. Vorsitzende Harald Böttner konnte ein volles Haus willkommen heißen. Es war eine besondere Freude, dass zu diesem Jubiläum auch Gründungsmitglieder und Ehrenmitglieder aus den Geburtsjahren des Clubs den Weg in Ihre Clubräume gefunden hatten. Harald Böttner dankte allen, die den Aufbau des Clubs mit viel Herzblut gestaltet haben. Insbesondere dankte er für die immer problemlose Unterstützung der Gemeinde Teningen und dem Badischen Sportbund für die finanzielle Hilfe bei den Renovierungsarbeiten der Clubräume. Eine besondere Anerkennung verdient sein Vorgänger Hans-Hermann Rosenbaum, 1. Vorsitzender bis März 2018, für seine 24 Jahre Vorstandsarbeit davon 16 Jahren an der Spitze des Vereins. Für den Bereich der Nachwuchsförderung wies Harald Böttner auf einen für 2019 geplanten Workshop für Jugendliche im Bereich Standard und Lateintanz in.

Zwischen den Grußworten der Ehrengäste, Teningens Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker, des Ehrenpräsidents des TSC Teningen Peter Rahden, der Sportwartin des Tanzportverbandes Baden-Württemberg Petra Dres und des Präsidenten des Badischen Sportbundes Gundolf Fleischer zeigten die JMD Wettkampfgruppen befreit vom Wettkampfstress ihr großes Können. Die Gruppen wurden von Steffi Ingra, der Jugendwartin, vorgestellt. Die Oberligaformation „Joukko“, trainiert von Lydia Simon-Dutreuil und Pia Mamier, machte den Anfang. Es folgten die Regionalligagruppen „Jazz à Nova“, trainiert von Susanne Kiefer und „Effect“ unter der Leitung von Ingeborg Ovenbeck.

Teningens Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker hob die Bedeutung des Tanzsportclubs für die sportliche und kulturelle Gemeinschaft Teningens hervor. Der Ehrenpräsident Peter Rahden beleuchtete noch einmal den Beginn des Tanzsportes in Teningen, den rasanten Aufwuchs mit der mutigen Entscheidung eigene Clubräume zu bauen, von denen der TSC Teningen heute noch sehr profitiert. Petra Dres überbrachte mit einer Urkunde zum 40jährigen die Glückwünsche des Tanzsportverbandes Baden-Württemberg und in die Zukunft blickend, erwähnte sie so nebenbei, dass die schönen Räume des TSC Teningen doch gut für eine Landesmeisterschaft in Seniorenbereich des Standardtanz geeignet seien. Gundolf Fleischer unterstrich die Bedeutung der nichtolympischen Sportarten für die Vielfalt der nicht kommerzgesteuerten Sportwelt. Der gesamte Tanzsport mit all seinen Facetten gehört dazu. Erhob als besonderes Verdienst des TSC Teningen die außerordentlich erfolgreiche Jugendarbeit insbesondere im Bereich Jazz und ModernDance hervor.

Die Sportwartin Nursen Rösch informierte die Gäste über die sportliche Entwicklung der Standardpaare der Trainingsgruppe von Ulrich Rauer. Die Paare hatten dann die Gelegenheit ihren hohen Leistungsstand dem Publikum in den klassischen Standardtänzen zu präsentieren.

Zum Abschluss der Show Acts gab es noch eine Premiere: Zum ersten Male traten Standardturnierpaare und die JMD Wettkampfgruppe Effect in einer gemeinsamen Choreographie auf. Diese war von Barbara Starz und Ingeborg Ovenbeck extra für diesen Tag entwickelt worden. Auf der Basis der Wiener Walzer ähnlichen Filmmusik zu „Fluch der Karibik“ spielten und tanzten die Standardpaare eine noble Gesellschaft, die Wettkampfgruppe Effect die am Ende überlegenen Piraten. Für diese tanzsportliche Premiere ernteten alle Beteiligten großen Beifall.

Harald Böttner dankte allen, die mitgeholfen hatten, diese Matinee zum 40 jährigen zu planen und zu gestalten. Ablaufplanung, Show Acts, Flyer, Einladungen, Festschrift, Musik, Versorgung, Aufbau und Abbau sind eben nur mit vielen engagierten Clubmitgliedern zu schaffen. Ganz klassisch, mit einem Wiener Walzer, ging es dann in die nachmittagliche Verlängerung.

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